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  • Lose Sammlung von Informationen




  • Gibt es politische Kunst? Zur Kritik am Zentrum für politische Schönheit.

    Kühl, Nils 2018: Gibt es politische Kunst? Zur Kritik am Zentrum für politische Schönheit, in: Demokratie – Ästhetik – Emanzipation.
    Jacques Rancières transdisziplinäres Denken. Hg. von A. Agridopoulos mit N. Abbas. kultuRRevolution. Zeitschrift für angewandte Diskurstheorie 75. 2, 39 - 47, 2018


    Philosophieprofessor Michael Hampe, ETH Zürich in einem Interview von Daniel Graf, 04.01.2019 in der Republik

    Nur indem man den Kapitalismus aus den Bildungssystemen wieder verdrängt. Denn Bildung hatte ursprünglich mit Erkenntnis und der Entwicklung von Personen, ihres moralischen und ästhetischen Bewusstseins zu tun. Heute ist Bildung Vorbereitung auf den Kampf um Ressourcen. Wenn man Bildung so auffasst, entspringen dem Bildungssystem gute und schlechte Überwältiger, aber nicht mehr nach Erkenntnis strebende, moralisch und ästhetisch reflektierte, kreative Menschen.



    Architektur - Skulptur - Malerei NZZ, 27.4.2002

    Eine Kunstgeschichte, die eine Geschichte der Künste wäre, hätte jeweils die Beziehungen zwischen Architektur, Skulptur und Malerei, d. h. den Gesamthaushalt, zu bedenken. Das geschieht merkwürdig selten ...






    Eine Zusendung durch einen unbekannten Leser mit dem Titel Sisyphos.

    Empfehlung: Bildmacht und Sozialanspruch: Studien zur Kunstsoziologie von Hans Peter Thurn, 1997





    Anlässlich einer von Peter Sloterdijk autorisierten Gesprächsreihe wendet sich Marc Jongen an Boris Groys: Herr Groys, Sie haben viel über den Zusammenhang von Kunstbetrieb und kapitalistischer Logik oder Markt geschrieben, und wenn ich sie richtig verstehe, dann sind sie mit dem soeben beschriebenen Kunstverständnis (der natürliche Widderstreiter des göttlichen Kapiatlismus ist die Kunst) ganz und gar nicht einverstanden. In einem Ihrer Essays ... [schreiben] ..., dass man sich zu einem Kunstwerk, wenn man es betrachtet, automatisch immer den Preis dazu denkt ...ähnlich wie man sich früher, zu avantgardistischen Zeiten den theoretischen Kommentar dazu denken musste. [Später wird Thomas Macho Groys Ansichten ergänzen: Der göttliche Kapitalismus ist tot, ungefähr so tot wie Gott nach Nietsches berühmtem Wort. Der Kapitalismus ist Tot, weil er in das Zeitalter seiner Kulturalisierung eingetreten ist und ihr Prozess reflexiv geworden ist. Luhmann wurde ja nicht müde ...]
    Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe 2007, HRSG Marc Jongen

    Doch es nützte alles nichts, Dubuffet erzeugte nichts als Kunst, ungeahnt schöne, aufregende, teils auch artifizielle, ja bisweilen gefällige Kunst. Was als Porovokation und Schock gedacht war, reüssierte gerade auf dem Schauplatz, wo der bürgerliche Materialismus dem bürgerlichen Idealismus entgültig den Garaus macht: auf dem Kunstmarkt. Die Börsennotierung seiner Bilder überflügelte den Kurswert der (von Dubufett) verachteten geschichtlichen Kunst. Wer früh den Schock genoss, die Anti-Kunst erwarb, zieht daraus heute grössten Gewinn. ... Das Einzelwerk ist bei Dubuffet vielfach grossartig und faszinierend. Die Motivgruppen ... manchmal eintönig.
    Eduard Beaucamp, 1998, DuMont-Verlag, Der verstrickte Künstler. Widder die Legende von der unbefleckten Avantgarde.




    Ein Beispiel wie man den Kanton dazu bringt Kulturfördergelder in Industriesubventionen zu verwandeln:

    Sehr gerne laden wir Sie zur offiziellen Vorstellung der Publikation ein am Freitag, 26. Oktober 2018, 17.00 Uhr an der

    grafikSCHWEIZ 18 – Festival für Design & Technologie Halle 622 Therese-Giehse-Strasse 10 8050 Zürich-Oerlikon

    Unsere Bestandsaufnahme, die wir auch dank der Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung realisieren konnten, stösst schon vor der offiziellen Vorstellung auf grosses Interesse. So konnte der Verband Kreativwirtschaft Schweiz VKWS diese Bundesrat Schneider-Ammann, diversen National- und Ständeräten aller Parteien, wie auch allen Bildungs- und Kulturdirektoren sowie allen Kulturbeauftragten der Kantone vorstellen. Alle erkennen die Relevanz und die Dringlichkeit, dass sich Politiker diesem Thema und den Anliegen dieses wichtigen Wirtschaftszweiges und seiner Vertreter annehmen. ↓




    NZZ, Annegret Erhard Samstag 8. September 2018