Aktuelle Themen und Hinweise

Projekt 2018-2019 ZH/Amrain

Geschichte 2002-2017
Die NEUE KUNSTHALLE ist ein unbefristetes Projekt zur Förderung und Erhaltung der Kunst.

Hintergrund ist eine kritische Haltung gegenüber der bestehenden öffentlichen wie privaten Förderung der Kunst.
Grundthese: Die Gesellschaft steht im Wandel - bewährte staatstragende Werte werden in Frage gestellt - die Ressourcen verlangen einen Systemwechsel.

- Der Systemwechsel verändert das bisherige konstruktive Verhältnis zwischen der Gesellschaft und dem kulturellen Schaffen, und er wird den Blick auf die prekären Verhältnisse der künstlerischen Produktion und ihrer Repräsentationsinstrumente öffnen. Das Tuch, das noch darüber liegt, trägt die Farben des prosperierenden Kunstmarkts und -handels, ist gewoben aus bildungs- und sozialpolitischen Zweckentfremdungen, wird getragen von hyperinflationären Debatten der Akademien und Universitäten, bezahlt von den neufeudalistischen bürgerlichen Entscheidungsträger, die über die Lohntüte den groben Verlauf der Kunstgeschichte bestimmen.


Zielrichtung: Transparenz in der Kulturpolitik. Kulturpolitik ist nicht Gesellschaftspolitik.

Motto: Die Kunst hat im 20 J.h. viele Ideen und und Anregungen für die Gesellschaft geliefert, wie man sich moderat und gut auf der Erde einrichten könnte. Die Gesellschaften sind aber offensichtlich noch nicht entwickelt genug diese Anregungen aufzunehmen oder sie zivilisiert umzusetzten. Der Kunst dafür die Schuld zu geben ist absurd. Vielmehr wäre es angebracht, der Kunst ihre Freiheit zu lassen, damit sie in Zukunft, wenn die Demokratien erwachsen geworden sind und neue Herausforderungen anstehen, überhaupt noch existieren wird.
ZH/Amrain ist ein Teil-Projekt für die Öffentliche Hand. Experimentelle Evaluation- und Analyseinstrumente entwickeln zukunftsgerichtete und sachgerechte Ansätze für die Förderung der Kunst in demokratieähnlichen Verhältnissen.